Die Einladung zu einem Self-Pleasure-Training löst oft interessante Widerstände aus. Vielleicht kennst du Sätze wie: „Wie soll ich in der Begegnung mit mir selbst wirklich etwas Neues erfahren?“ oder „Tiefe Sexualität entsteht doch erst durch die Resonanz mit dem perfekten Gegenüber!“
Die Idee, durch Self-Pleasure zu sexueller Fülle zu finden, mag im ersten Moment kontraintuitiv wirken. Doch genau hier liegt der Schlüssel.
Im COCKS FOR FUTURE Training lernst du, dir selbst das Gegenüber zu sein, nach dem du dich im Außen sehnst.
Vom Suchen zum Finden
Ohne die Fähigkeit, uns selbst in der Tiefe zu begegnen, bleibt unsere Sexualität oft in kindlichen Mustern stecken. Wir suchen unbewusst nach den Qualitäten, die uns in der Kindheit gefehlt haben. Dort, wo Bezugspersonen uns nicht abholen oder in unseren Lernschritten begleiten konnten, entstehen Sehnsuchtspunkte.
Sicherheit. Verschmelzung. Angenommen sein. Harmonie. Erlaubnis für Lebendigkeit bekommen. Machtdynamiken testen.
In der Romantik und Sexualität projizieren wir dann oft diese unausgelebten Bedürfnisse als Erwartungshaltungen auf unsere Partner:innen. Wir suchen „Mama“ oder „Papa“ im Gegenüber – eine Dynamik, die echte Begegnung auf Augenhöhe oft verhindert.
Erotic Sovereignty: Radikale Selbstverantwortung
Dieses Training ist eine Einladung zur Erotic Sovereignty. Das bedeutet nicht, dass wir nicht mehr in den Kontakt mit anderen gehen. Es ist auch keine Entschuldigung für emotionale Distanz, keine Einladung, Unverbindlichkeit oder die Angst vor Nähe hinter einem Schild von ‚Autonomie‘ zu verstecken. Um in eine Kapazität für Kontakt auf Augenhöhe zu kommen, dürfen wir lernen unseren Verstrickungen bewusst zu werden und zu erkennen, wo wir unsere Kraft auslagern:
- Darf ich mich erst akzeptiert fühlen, wenn mein Gegenüber mich begehrt?
- Komme ich erst in meine Lebendigkeit, wenn ich im Außen eine Erlaubnis erhalte?
- Darf ich meine Unsicherheit erst spüren, wenn mein Umfeld mir absolute Sicherheit garantiert?
Im Training lernst du, dich sicherer in dir selbst zu verankern, so dass du dich tief auf ein Gegenüber einlassen kannst, ohne dich darin zu verlieren oder aus Angst vor Verschmelzung flüchten zu müssen.
Das Geschenk statt der Anspruch
Natürlich ist es eine kraftvolle Medizin, wenn Partner:innen uns genau dort lieben, wo wir das selbst noch nicht können. Das sind kostbare Geschenke. Doch sobald daraus eine Erwartungshaltung wird – „Liebe mich dort, wo ich mich ablehne“ – entstehen Stress und Dissonanz. Wir blockieren uns selbst und belasten unsere Begegnungen und Beziehungen.
Die Sexualität bringt unsere tiefsten Sehnsuchtspunkte ans Licht: den Wunsch, mit der eigenen Lebendigkeit und Liebe vollkommen willkommen zu sein – diese befreit Ausleben zu dürfen.
Anstatt darauf zu warten, dass dich endlich jemand dort abholt, lernst du in diesem Training, dich selbst zu halten, zu nähren und in die Erfüllung zu bringen.
Das ist Deep Shit. Und es ist der Weg in eine neue Freiheit.
Ready?
Dieses Training ist für die mutigen Männer, die bereit sind, den nächsten Schritt in ihre eigene Souveränität zu gehen.
Ich freue mich auf dich, Michèle
Ja … Ich habe euch Frauen nicht vergessen! Ich habe mich dafür entschieden, einen Fokus auf einen Kurs für Männer und männlich sozialisierte Menschen zu setzen, da ich sehr wenige Angebote dafür im Umlauf sehe. Und ich habe total Lust und bin auch schon am Ausbrüten von einem SelfPleasure Kurs für Frauen und unsere sozialisierungs-spezifischen Themen rund um Sexualität, Souveränität und Verkörperung. Bear with me 😉 Hier kannst du dich schon etwas Vorinformieren: Pussy Liberation.
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