
Warum Sexualität im Zentrum steht . Heilung in der Sexualität als aktivistischer Akt? . Meine Aus- und Weiterbildungen
Mich trieb schon immer die Frage: Wie könnte es anders sein?
Meine Suche begann in der Architektur. Während meiner Lehre als Hochbauzeichnerin war ich entsetzt über den allgemeinen Fokus auf Beton und Styropor. Auf Reisen entdeckte ich dann zufällig in Portugal den Lehm- und Stohbau und lernte: Es gibt immer eine Alternative. Diese Erkenntnis wurde zu meinem Lebensmotto.
Durch meine neu gewonnene Auseinandersetzung mit Ökodörfern und nachhaltigen Gemeinschaften wurde mir schnell klar: Nachhaltiges Bauen ist nur die halbe Miete. Was mich wirklich faszinierte, war die Frage, wie wir Menschen ein echtes, verbundenes Miteinander gestalten können.
In diesen Räumen habe ich angefangen, mich mit Themen wie gewaltfreier Kommunikation und emotionaler Intelligenz auseinanderzusetzen. Meine eigene Reise durch Depressionen und das Heilen meiner eigenen Konfliktvermeidungsstrukturen, war der Anfang meines persönlichen Wandels. Ich durfte und musste anerkennen: Die größten Konflikte finden nicht im Außen statt, sondern in mir selbst und in meinen Beziehungen.



Warum Sexualität im Zentrum steht
Je tiefer ich zum Thema soziale Nachhaltigkeit geforscht habe, desto mehr bin ich bei der Sexualität gelandet. Für mich ist sie der zentrale Spiegel unserer Beziehungen und gemeinsam gelebten Kultur. Es empört mich, dass wir Menschen ihre Sexualität absprechen, nur weil sie nicht in ein bestimmtes Bild passen und wie wir diese Quelle von Geborgenheit und Lebenskraft mit Scham, Normen und Tabus überlagern.
Meine Arbeit verstehe ich als einen persönlich aktivistischen Akt. Auf der einen Seite liebe ich es, mich selbst in meinem Fühlen, Denken und Handeln zu hinterfragen. Und auf der anderen Seite, spüre ich die Kraft, gesellschaftliche Fragen wie Vereinsamung, Digitalisierung, Kapitalismus, Patriarchat, Diskriminierung nicht als abstrakte Themen zu behandeln, sondern anzuerkennen, wie sich diese direkt in unseren Körpern und Beziehungen widerspiegeln.
Die Erforschung von Sexualität ist für mich ein spielerischer Weg, diese alten Strukturen in mir selbst zu dekonstruieren – mit Leichtigkeit, Neugier und einer Portion Mut.



Meine Arbeit: Achtsame Räume der Veränderung
Ich bin fasziniert von der Kraft der Begegnung, Intimität und Sexualität – und möchte meine Energie in ein Neudenken, Neufühlen und Neuhandeln stecken.
Ich leite und begleite tiefgehende Transformationsreisen in Gruppenkontexten und in meinen 1:1 Bodywork-Sessions. Mein Fokus liegt dabei darauf, die eigene Selbstliebe zu stärken, gesunde Beziehungsstrukturen zu fördern und eine gemeinsam gelebte Kultur der lebendigen, verbundenen Sexualität mitzugestalten.
„I believe that we are only beginning to understand the immense power of love and aliveness we are able to embody.“
In meinen Sitzungen schaffe ich einen sicheren, langsamen und doch mutigen Raum. Dabei nutze ich Methoden aus Tantra und Slow Sex, sowie Ansätze aus der somatischen Traumaarbeit, und verschiedenen Konzepten zum Nachnähren und Bewegen von frühen Entwicklungsstrukturen. So können wir gemeinsam die Tabus und Blockaden rund um Körper, Gefühle und Sexualität erforschen, um eine bewusstere Kultur des Respekts und Friedens mitzugestalten.



Heilung in der Sexualität als aktivistischer Akt?
Meine Arbeit verstehe ich als einen persönlich aktivistischen Akt. Ich bin davon überzeugt, dass unsere Körper und Beziehungen ein direkter Spiegel der gesellschaftlichen Umstände sind, in denen wir leben.
In meinen Sessions biete ich einen Raum, in dem wir uns diesen unsichtbaren Kräften stellen können:
- Vereinsamung, die uns von uns selbst und anderen trennt.
- Hyperkonnektivität und Überstimulation, die unsere Präsenz fragmentieren.
- Das Patriarchat, das uns in starre Rollen zwingt.
- Der Kapitalismus, der uns ständig zur Optimierung zwingt.
- Die Kolonialisierung, die uns von unserer inneren Weisheit entfremdet.
Für mich sind diese Themen keine abstrakten Konzepte, sondern gelebte Realität. In meiner Arbeit können wir erforschen, wie wir uns von diesen destruktiven Mustern befreien und wieder in einen Zustand von Verbundenheit, Lebendigkeit und Selbstliebe finden können.
Hier kannst du dich zu gesellschaftlichen Strukturen weiter vertiefen:

Intimität und die eigene Kindheit
Jede Reise zu mehr Bewusstsein und Heilung in Begegnung, Intimität und Sexualität führt schnell zurück in die eigene Kindheit. Denn unsere Fähigkeit, Nähe und Vertrauen zu spüren, wird in den ersten Lebensjahren geprägt.
Frühkindliche Kernbotschaften für ein gesundes Nervensystem:
- Du bist Willkommen.
- Deine Bedürfnisse sind wichtig.
- Deine Stimme zählt.
- Ich bin da, auch wenn es schwer wird.
- Du bist deine eigene Quelle der Weisheit.
Die Auseinandersetzung mit der frühkindlichen Entwicklung ist ein zentraler Baustein meiner Arbeit. Ich sehe, wie die unbewussten Landkarten, die wir damals angelegt haben, unser heutiges Verhalten und unsere Beziehungen steuern. Ich begleite dich dabei, diese Muster zu erkennen und deinem Nervensystem die Erfahrungen zu schenken, die es braucht, um an den Stellen der Selbstsabotage zu heilen.
Hier kannst du dich in die Landkarten der frühkindlichen Entwicklung vertiefen:

Meine Aus- und Weiterbildungen
Bodynamic Foundation Training mit Anna Walter, in Ausbildung
De-Colonial Space Holding mit Dana Reina Téllez, 2025
Tantra & Shibari mit Kristina Marlen, 2025
Diverse Tantramassage und Bodywork Kurse am Bodywork Center Zurich: Yonimassage, Beckenboden- und Analmassage, Bauch & Organ Massage, 2025
Working at Dakini Massagen Zürich, 2024&25
TheField Facilitator Training (trauma informed) with Rachel Rickards, 2023
ThetaHealing® Practitioner, Instructor, Certificate of Science, 2017-22
Gene Keys Guide 2022
HumanDesign (no certificate)
ISTA – International School of Temple Arts Level 1, Level 2, Assistances 2022-23
Tantramassage Seminare (diverse) 2021-24
Tamera Intro into Love & Sexuality, Global Love School 2023 &24
Integratives Traumatraining & Curriculum Systemische Aufstellungsarbeit mit Johannes Schmidt 2019-20
Feldenkrais® awareness through movement 2017-19
Vipassana Meditation 2016-20
EDE creating a transformative culture 2016
Sustainable Architecture, building with straw, clay, wood, circular building 2014-19